Kreatives und Spiele für Kinder. Manche vielleicht bekannt aus dem Morgenkreis, dazu Experimente und kleine Angebote, die Sie mit Ihren Kindern machen können: All das finden Sie hier. Manches Material wird uns von Einrichtungen zur Verfügung gestellt: Danke dafür! Die Einrichtung ist immer genannt.

Fingerspiele

Höre, dann erzähl` ich dir von der Raupe Kasimir:
Kasimir saß auf einem Blatt, fraß und fraß, doch wurd` nicht satt!
(Den Daumen und die geschlossenen Finger der rechten Hand ruhen zusammengedrückt auf dem Handteller der linken Hand (Blatt).Bei Schmatzen, den Daumen-Finger-Mund auf und zu machen)

Schmatzte laut mit vollem Mund, wurde davon dick und rund!
(Daumen und Finger aneinanderreiben , mit den Armen einen dicken Bauch andeuten)

Und als er fett zum Platzen war, benahm er sich gar sonderbar:
Er baute sich ein enges Haus und ruhte sich da drinnen aus.
(mit den Händen eine enge Kugel formen)

Erst nach 2 Wochen, stellt euch vor, kroch Kasimir wieder hervor.
Doch Kasimir, das kleine Ding, war nun ein schöner ……Schmetterling!
(mit den Händen Flatterbewegungen machen)

Seht ihr auf dem grünen Rasen,
da sitzen heut fünf Osterhasen.
Mit dem Zeigefinger nach vorn zeigen; anschließend eine Hand mit allen Fingern hochhalten

Der Erste spitzt die langen Ohren,
er ist vor ’ner Woche im Klee geboren.
Erst den Daumen zeigen, dann mit beiden Händen die eigenen Ohren vorsichtig nach oben ziehen 

Der Zweite, der hockt sich hintern Stein
und putzt die langen Barthaare fein.
Zwei Finger zeigen und mit beiden Händen am Mund mit den Fingern Barthaare „malen“

Der Dritte, der knabbert vom grünen Klee
und reckt das Schwänzchen in die Höh´.
Drei Finger zeigen und mit dem Popo wackeln 

Der Vierte schleppt schon die Farbtöpfe her:
„Kommt! Eiermalen ist nicht schwer!“
Vier Finger zeigen und eine Hand zur Faust (Ei) machen; mit der anderen Hand das „Ei anmalen“ und dabei den Kopf schütteln

Der Fünfte, der ruft: „Herbei, herbei!
Wer malt das schönste Osterei?“
Fünf Finger zeigen und ein fragendes Gesicht machen, dabei die Hände auf Schulterhöhe nach außen strecken

In der Hecke ist ein Ästchen
mit den flachen Händen eine Hecke andeuten

Baut ein Vogel sich ein Nestchen
mit den Händen eine Schale formen

Legt hinein zwei Eierlein
mit dem Daumen in der Schale wackeln

Brütet aus zwei Vögelein
Arme falten wie Flügel

Rufen ihre Mutter „piep,piep,piep“
mit Daumen und Zeigefinger einen Schnabel formen

Gib uns Körner „gib,gib,gib“.

Experimente & Entdecken

Füllt einen Becher oder eine Tasse zur Hälfte mit Wasser und mischt es mit etwas Spülmittel/Flüssigseife oder Babyshampoo. Das Ganze stellt ihr in eine Schüssel, ein Tablett oder ihr führt das Experiment draußen durch. Danach darf mit einem Strohhalm hineingepustet werden (Vorsicht bei sehr kleinen Kindern, dass die Flüssigkeit nicht getrunken wird!). Es entstehen Seifenblasen, immer mehr und mehr, bis sie über das Gefäß überquellen.

In einzelne Blasen kann man den Strohhalm hineinstechen und die Blasen noch größer aufpusten.

Auch lustig: Mehrere Kinder pusten gemeinsam in eine Schüssel hinein.

Ein kleines Experiment, das zeigt, warum Hände waschen so wichtig ist.

Du brauchst:

  • Teller oder Schüssel mit Wasser
  • Pfeffer (gemahlen)
  • Seife

Wichtig! Vorher nicht die Hände waschen!

  1. Fülle einen Teller oder eine Schüssel mit Wasser und streue vorsichtig den gemahlenen Pfeffer auf die Wasseroberfläche. Der Pfeffer sollte deutlich zu sehen sein.
  2. Tauche nun einen deiner Finger ins Wasser. Fällt dir was auf?
  3. Tauche jetzt deinen Finger in ein wenig Seife und stecke deinen Finger in die Wasserschüssel.  Was kannst du beobachten?

Viel Spaß beim Nachmachen!

Raus ins Grüne: bei einem Spaziergang kannst du eine Menge entdecken! Dabei musst du gar nicht weit weg – viele Sachen kannst du direkt im Garten oder im Park vor deiner Wohnung finden.

Möglichkeit 1: Deine Mama oder Papa können eine Vorlage machen, was alles entdeckt werden soll (wie auf dem Bild).

Möglichkeit 2: Überleg dir, was du wohl alles finden könntest! Sei ruhig mutig!

Und dann kanns auch schon losgehen! Du wirst überrascht sein, was man alles findet, wenn man genau hinschaut.

Ein bisschen Inspiration für deine Liste: Wasserstellen, Zapfen, Moos, angenagte Bäume von Bibern, eine Biberburg, markierte Bäume von Förstern, Hochsitz vom Förster, Pilze, …

Viel Spaß dabei!

Bastelideen

1 Passende Gefäße suchen
Suchen Sie sich schöne, kleine Gefäße. Erlaubt ist, was Spaß macht: Wie wäre es mit einer Dose? Wir haben im Selbstversuch kleine Marmeladengläschen benutzt.

2 Die Grundlage
Füllen Sie ihre Gefäße: Es eignet sich Erde, oder auch Sand. Achten Sie darauf, dass es nicht schimmeln kann. Am besten lassen Sie oben einen kleinen Rand frei.

3 Die Saatfläche
Kresse ist was Wunderbares: Sie wächst nämlich ziemlich anspruchslos auf Watte oder Zewa. Wir haben uns für Wattepads entscheiden, die ohnehin rumlagen. Einfach in die passende Form schneiden und auf die Füllung legen.

4 Wässern
Damit es schnell grün wird, braucht die Kresse Feuchtigkeit: Hierfür am besten die Watte gut anfeuchten, überschüssiges Wasser ausdrücken.

5 Säen
Jetzt haben die Kressesamen ihren großen Auftritt: Gut verteilt auf die Watte legen, dabei leicht andrücken – fertig. Nach bereits wenigen Stunden kann man beim Wachsen zusehen.

Du brauchst:

  • Möglichst glatte, gewaschene Steine
  • Acrylfarben
  • für unterschiedlich große Punkte: feine Pinsel, Wattestäbchen, Schaschlikspieße (dünne und dicke Seite) oder Zahnstocher

Halte, um gleichmäßigere Punkte zu bekommen, das „Werkzeug“ möglichst senkrecht beim Tupfen der Farbe auf den Stein. Am besten übst du erst einmal einige Punkte auf Papier. Nach 3-4 Punkten musst du meist neu Farbe nehmen. Du kannst die Steine auch grundieren, wenn sich deine Farben nicht genug von der Steinfarbe abhebt.

Bei dieser Technik erhältst du nicht nur tolle Ergebnisse, sondern das Punkten an sich kann auch sehr beruhigend sein.

Die Steine lassen sich super als Briefbeschwerer oder als Deko auf dem Tisch, im Blumentopf oder vor der Haustür benutzen. Man kann die Technik aber auch zum Bemalen für Ostereier oder als einfachere Variante auf Papier oder Holz verwenden.

Viel Spaß beim Punkten!

Material: 15 Trinkhalme (oder Makkaroninudeln), leere Klorolle, Perlen, Klebeband oder Farben, Schere, Locher

1 Gestalten
Schneide die Klorolle der Länge nach auf. Du kannst beide Seiten jetzt so gestalten, wie es dir gefällt: Klebeband, Anmalen, Mit Leim einstreichen und mit buntem Sand bestreuen, …

2 Wieder zusammenkleben
Nimm dir ein wenig Tesa oder Klebeband und klebe die Rolle wieder zu. Wenn sie danach wieder ihre ursprüngliche Form annimmt, passt alles.

3 Lochen
Drücke die Rolle jetzt platt  und stanze mit dem dem Locher ca. 15 Löcher hinein.

4 Dreiecke schneiden
Forme die Rolle wieder rund und schneide an einem Ende zwei Dreiecke heraus.

Das Spiel

Stelle deine schön gestaltete Klorolle mit den Dreiecken nach unten auf einen Tisch. Stecke nun deine Halme kreuz und quer durch die Löcher. Zuletzt fülle die Rolle mit den Perlen.

Nacheinander zieht jetzt jeder Spieler reihum einen Trinkhalm aus der Rolle. Kullern Perlen unten aus den Dreiecken, legt der Spieler sie vor hin.  Wer die Wenigsten hat, gewinnt!

Mit ganz einfachen Mitteln eine Faltschachtel basteln. Vorher kann man das Papier natürlich auch anmalen. Macht sich auch prima als kleines Osternest. Zu Bild 3 sei ein kleiner Hinweis gestattet: Die diagonalen Ecken sollten mit ca. 1 cm Abstand zur Mitte eingefaltet werden. Eine Anleitung findet sich hier.

Hier die Anleitung in der Übersicht downloaden.

Eine Idee, die sich schnell und einfach umsetzen lässt und mit der man schöne Bilder, Briefpapier oder vielleicht sogar Textilien gestalten kann, ist der Kartoffeldruck. Kann man dann auch super an Verwandte oder Freunde verschicken

Dazu braucht man:

  • Zwei bis drei Kartoffeln (je nachdem, wie viele verschiedene Motive man erstellen möchte, jede Kartoffel ergibt zwei Motive)
  • Acrylfarbe, Wasserfarbe, Fingerfarbe, Textilfarbe o.ä.
  • Messer, Ausstecherle
  • Papier/Grußkarte/Stofftasche/T-Shirts, …

Und so wird’s gemacht:

  • Kartoffeln in der Mitte aufschneiden, mit einem Plätzchen-Ausstecherle oder mit einem Stift ein beliebiges Motiv markieren, dieses ausschnitzen (Vorsicht beim Schnitzen: Bitte frag lieber einen Erwachsenen, ob er dir über die Schulter schauen kann!)
  • Farbe auftragen, bei Wasserfarben sehr dick anrühren, wenig Wasser verwenden
  • Auf gewünschtes Motiv stempeln, bei Textilfarben noch nach Packungsanleitung mit Bügeleisen fixieren

Malt einen Regenbogen und hängt ihn an eure Fenster beispielsweise im Kinderzimmer oder eure Haustür! Momentan müssen ja ganz viele Kinder zu Hause bleiben: Schau dich beim Spazierengehen gerne um! Vielleicht kannst du selber einige Regenbögen an anderen Häusern sehen?

Eine Vorlage zum Ausmalen findet sich hier.

GRUNDREZEPT FÜR SALZTEIG:

  • 1 Tasse Salz
  • 2 Tassen Weizenmehl
  • 1 Tasse Wasser
  • evtl. ein TL Öl
  • evtl. Lebensmittelfarbe

ZUBEREITUNG SALZTEIG:

  1. Ihr müsst nur alle Zutaten in einer großen Schüssel zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn ihr mögt, könnt ihr Lebensmittelfarbe hinzufügen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und nach Belieben ausstechen oder mit den Händen formen.
  2. Besonders einfach geht es, wenn ihr Plätzchen-Ausstecher oder Fondant-Ausstecher verwendet. So könnt ihr zum Beispiel schnell und einfach Fensterdeko oder Osterdeko basteln. Wenn ihr Anhänger gestalten wollt, macht ihr ein Loch (mit einem Zahnstocher) in euer Werk.
  3. Anschließend lasst ihr den Teig an der Luft trocknen oder backt ihn je nach Dicke 1-2 Stunden bei 60°C im Ofen und steckt einen Löffel in die Tür, damit die Hitze entweichen kann.
  4. Wenn der Teig von beiden Seiten trocken ist, muss der Teig noch 30-60 Minuten bei 140 °C Ober-/Unterhitze gebrannt werden.

Nachdem der Teig abgekühlt ist, könnt ihr ihn mit Acrylfarbe bemalen, mit Glitzer oder Perlen bekleben und die Anhänger auf ein schönes Band auffädeln.

Du brauchst:

  • Acrylfarben deiner Wahl
  • leere Marmeladen-/Gurken-/…-Gläser
  • Bast/Washi tape/Geschenkband/Häkelband/Transparentpapier

Und so geht’s:

1) Gläser mit Acrylfarbe bemalen oder mit Transparentpapierstückchen bekleben

2) Gläser verzieren – trocknen lassen – Fertig sind die schönen und schnell gestalteten Windlichter/Vasen/Kochutensilien- oder Stiftehalter! Wer möchte, kann bei den Windlichtern noch Kreise, Herzen oder andere Formen mit einem Buttermesser freikratzen, da schimmert dann das Kerzenlicht hindurch

Für Knetseife braucht ihr:

  • 50 ml Duschgel
  • 100 ml Speisestärke
  • Lebensmittelfarbe nach Belieben
  • kleine Ausstechförmchen
  • Nudelholz
  • Schraubgläser zum Verpacken

So wird die Knetseife gemacht:

  • Wer es farbig mag, mischt das Duschgel mit ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe. Verrührt das Ganze gut.
  • Gebt die Speisestärke in ein Gefäß und mischt das gefärbte Duschgel unter. Verrührt alles mit einem Löffel, knetet dann mit den Händen weiter. Ist die Masse zu trocken und bröckelig, fügt ihr noch etwas Duschgel hinzu. Ist sie zu feucht, mischt mehr Speisestärke unter. Die Masse sollte sich wie Knete anfühlen.
  • Formt den Teig in den Händen zu kleinen Kugeln – oder rollt ihn aus, um mit den Förmchen Figuren auszustechen. Fertig ist eure Knetseife!
  • Nun könnt ihr die Knetseife direkt benutzen. Alle Vorräte bewahrt ihr am besten in verschließbaren Gläsern auf. Beachtet allerdings, dass die Seife nicht so lange haltbar ist wie die, die ihr im Laden kaufen könnt: Sie wird schneller trocken und bröselig.1

Was ist Zaubersand?

Wenn es draußen kalt und regnerisch ist, dann ist Zaubersand eine tolle Möglichkeit, um auch drinnen mit Sand spielen zu können. Besonders praktisch: Zaubersand klebt nicht und hinterlässt somit keine Spuren.

Außerdem kann mit Zaubersand noch leichter geformt werden als mit normalem Sand, da er länger die Form hält und nicht so schnell zerfällt.

Ein weiterer Pluspunkt: Der Zaubersand kann nach Lust und Laune verändert werden. Wer bunten Sand möchte, fügt einfach etwas Lebensmittelfarbe hinzu und wer sich glitzernden Zaubersand wünscht, mischt bei der Herstellung einfach etwas Glitzerpulver unter. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Wenn der Zaubersand nach dem Spielen abgedeckt aufbewahrt wird, kann man ihn mehrere Tage lang verwenden.

Diese Zutaten benötigt ihr für Zaubersand:

  • 960 g Mehl
  • 120 ml Öl (Sonnenblumenöl oder Babyöl)
  • etwas Lebensmittelfarbe, flüssig (nach Bedarf)

Außerdem:

  • eine große Schüssel
  • einen Container oder eine Unterlage zum Spielen

Zaubersand selber machen – so geht’s:

  • Gebt das Mehl und das Öl in eine große Schüssel.
  • Verknetet dann die Zutaten zu einer ordentlichen Masse. Falls euch die Masse zu fest oder zu dünn ist, gebt noch etwas Mehl oder Öl hinzu.
  • Wenn ihr farbigen Zaubersand haben möchtet, gebt nun noch etwas von der flüssigen Lebensmittelfarbe hinzu. Je mehr Farbe ihr dazugebt, desto intensiver wird die Färbung des Sandes!
  • Verknetet nochmal alle Zutaten miteinander. Dann ist euer Zaubersand auch schon fertig!
  • Bevor ihr mit dem Spielen anfangt, füllt ihr den Sand am besten in einen großen Container oder gebt ihn auf eine große Wachsdecke. So bleibt der Rest der Wohnung sauber!

Musik & Bewegung

Mit Julia Miller-Lissner, Komponistin, könnt ihr bei Online-Singstunden mit Kindern mitmachen. Mit allen Liedtexten fällt das Singen noch leichter. Alle Videos finden sich auf ihrem YouTube-Kanal (kostenfrei)

Die Fitnessprofis von Alba Berlin stellen jeden Tag auf ihrem Youtube-Channel eine Sportstunde zum mitmachen ein: Nur faul rum sitzen? Hier sicher nicht. Hier gehts zur Playlist.

Im größten Raum der Wohnung (oder falls vorhanden im Garten) wird ein Hindernisparcour gebaut, den es anschließend zu durchqueren gilt. Größere Kinder dürfen dabei versuchen eine Kartoffel auf einem Löffel zu balancieren, ohne dass diese herunterfällt. Allein das Bauen, aber vor allem das Durchqueren des Parcours bereitet großen Spaß und sorgt für Action und Bewegung.

Ideen für Hindernisse:

  • Ein Stuhl (oder mehrere hintereinander) zum Durchkriechen
  • Getränkekisten (umgedreht) oder stabile Kartons zum Drüberklettern
  • Ein Hoola Hoop Reifen oder zusammengeknotete Schnur zum Hineinhüpfen
  • Ball zwischen die Füße klemmen und damit in Trippelschritten vorangehen
  • Leere Joghurtbecher oder ähnliches als Slalom aufstellen
  • Schnur aufspannen – drunter hindurch schlüpfen

Dazu braucht man:

  • Wasserpistole/Sprühflasch
  • Leere Joghurtbecher
  • Tisch mit Tischdecke/Glastisch/Tischtennisplatte

Vorsicht, hier wird’s nass! Mit einer kleinen Wasserspritzpistole oder einer ausgewaschenen Sprühflasche mit Wasser befüllt versucht man leere, umgedrehte Joghurtbecher zu bewegen. Dies funktioniert auf einer Tischtennisplatte, einem Glastisch oder einfach einem Tisch mit Tischdecke. Im Vorfeld werden mit Sitften o.ä. ein Tor auf jeder Seite des Tisches markiert. Die Mitspieler bilden zwei Teams und versuchen den eigenen Joghurtbecher in das gegnerische Tor zu bekommen, während man gleichzeitig versucht, den Joghurtbecher des anderen Teams vom eigenen Tor fernzuhalten.

Variante: Spielt man nur zu zweit, wird nur ein Joghurtbecher verwendet

Eine wunderbare Initiative von vielen freischaffenden Künstlern, Agenturen und Firmen: Kurzgeschichten zum kostenfreien Download und Stream für Kinder jeden Alters. Reinschauen lohnt sich in jedem Fall: https://diekurzgeschichte.de/

„Der Fuchs und die Maus“

Es war einmal ein Fuchs. Der Fuchs war sehr schnell. Er konnte flitzen wie der Wind. Er war wirklich sehr gefährlich. (den flitzenden Fuchs nachmachen, fauchen)

Der Fuchs hatte auch scharfe Krallen an seinen Pfoten. (die Hand zur Klaue spreizen, fauchen)

Alle Tiere hatten fürchterlich Angst vor dem Fuchs. (bibbern vor Angst)

Eines Tages wachte der Fuchs schon sehr früh auf. Er gähnte und reckte und streckte sich. (gähnen, sich strecken)

Dann machte er einen kleinen Spaziergang. (auf der Stelle mit den Füßen stampfen)

Da kam eine kleine Maus vorbei. (mit zwei Fingern über den Arm laufen)

„Hm, lecker!“, sagte der Fuchs, fauchte und stellte seine Pfote auf den Schwanz der Maus. Jetzt war die Maus gefangen. (fauchen, Klaue zeigen)

Die Maus bekam fürchterliche Angst. „Bitte tu mir nichts!“, flüsterte die Maus. (zittern)

„Doch, ich habe nämlich ganz schön Hunger!“ Und damit riss der Fuchs sein Maul ganz weit auf. (ganz weit den Mund aufreißen)

„Guck mal, dort drüben!“, schrie die Maus und zeigte mit der Mausehand ins Gebüsch. „Da raschelt es, bestimmt kommt ein Riese!“ (mit der Hand hinter sich zeigen)

Der Fuchs hob den Kopf: „Was? Wo?“ (sich umschauen)

Für einen kurzen Moment passte der Fuchs nicht auf. Und die Maus? Die schnappte ihren Schwanz und tippelte, so schnell sie konnte, davon. Im Gebüsch war nämlich gar niemand. (kichern, mit zwei Fingern schnell über den Arm laufen)

Da hatte der Fuchs Pech gehabt. (mit den Schultern zucken)

Ideen rund um Ostern

Ostern mit Kindern feiern

Die Ostergeschichte zum Mitmachen: Vom Palmsonntag bis zum Ostersonntag. Zu jedem der Tage kann ein Teil der Geschichte gelesen werden und ein Bild dazu ausgemalt werden. Viel Spaß! Die Malvorlagen können hier heruntergeladen werden.

Palmsonntag

Am Palmsonntag ritt Jesus auf einem Esel nach Jerusalem. Immer um diese Zeit feierten die Juden das Pascha-Fest. Zu dieser Feier kommen viele Menschen nach Jerusalem, um ihren Glauben zu feiern. Und weil Jesus selbst auch Jude war, wollte er mitfeiern.

Die Leute dort hatten schon viel von Jesus gehört: Der Mann, der  vielen armen und kranken Menschen geholfen und Wunder bewirkt hatte. „Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!“, riefen sie. Und damit Jesus nicht auf dem staubigen Boden reiten musste, legten die Menschen am Straßenrand Palmzweige für ihn auf den Boden und jubelten ihm zu. Die Herrscher im Land sahen und hörten, wie die Menschen Jesus zujubelten. Es machte ihnen Angst, dass ihr Volk Jesus wie einen König feierte. Deshalb wollten sie Jesus umbringen.

Gründonnerstag

Am Gründonnerstag lud Jesus seine 12 besten Freunde ein, um mit ihm zu Essen. Als alle da waren, machte Jesus etwas Besonderes:

Während des Essens zerbrach er das Brot, um es mit seinen Freunden zu teilen. Ebenso teilte er den Wein mit ihnen. Aber Jesus war besorgt – Er wusste vom Plan der Herrscher und dass jemand seiner Freunde ihn verraten würde.

Er sagte zu seinen Freunden: „Einer von euch wird mich verraten, einer, der jetzt grade mit mir isst.“ Doch da wusste Jesus auch schon, dass er stärker sein würde als der Tod. Deshalb sagte er seinen Jüngern, dass er zurückkommen und in die Stadt Galiläa gehen würde. Alle Freunde waren sich sicher, dass sie Jesus nie verraten würden. Aber dann passierte es doch: Judas verriet ihn an die Stadtoberhäupter und zeigte ihnen, wo Jesus war. Als Lohn dafür bekam er Geld. Jesus wurde festgenommen.

Karfreitag

Am frühen Morgen des Karfreitags wurde Jesus zum Tode am Kreuz verurteilt. Sie schlugen ihn, spuckten ihn an und zwangen ihn, eine Krone zu tragen: Sie hatten aus stechenden Zweigen eine Dornkrone geformt. Sie führten Jesus hinaus, um ihn an das Kreuz zu nageln. Ein Mann, der zufällig in der Nähe war, musste das Kreuz für Jesus tragen. Als Jesus starb, waren seine Freunde sehr traurig.

Danach bat ein Freund von Jesus darum, den toten Jesus mitnehmen zu können. Er wickelte Jesus in ein Leinentuch und legte ihn in ein Grab. Damals waren die Gräber kein Loch in der Erde, sondern die Verstorbenen wurden in Höhlen gelegt. Um das Grab zu verschließen, rollte er einen schweren Stein vor den Eingang der Höhle.

Ostersonntag

An Sonntag morgen kamen einige Frauen zur Höhle, in der Jesus begraben lag. Sie wollten ihn mit duftenden Ölen einreiben: Das war damals üblich. Aber sie erschraken: Der schwere Stein, den Josef vor die Höhle gerollt hatte, war zur Seite gerollt. Jesus lag nicht mehr in dem Grab – es war leer. War Jesus gestohlen worden?

Sie gingen in die Höhle und erblickten einen Engel. Dieser erzählte den Frauen, dass Jesus nicht mehr tot sei, sondern dass Gott Jesus wieder lebendig gemacht hat. Das sollten sie allen weitersagen. Er sagte: „Er ist auf dem Weg nach Galiläa. Dort werdet ihr ihn sehen.“ Die Frauen hatten große Angst und erzählten niemandem davon. Jesus aber war tatsächlich wieder lebendig. Er begegnete Maria Magdalena, die aufgeregt zu den Jüngern lief und rief „Jesus lebt wieder!“.

Dein Mitmach-Kinder-Gottesdienst für zu Hause – Thema Ostern

Euer eigener Kindergottesdienst für zu Hause. Lasst uns gemeinsam die Osterzeit feiern.

Und so geht es:

Material vorbereiten:

  • Laptop oder Co mit Boxen für die Youtube-Videos
  • Ausgedruckte Ausmalbilder (Downloadlink)
  • Ausgedruckte Vorlagen für Bügelperlenbilder und Bügelperlen (Downloadlink)
  • Gottesdienstablauf zum ausdrucken (Downloadlink)
  • Kerze

Erklärung:

  • Alle Teile sind ein KANN kein MUSS
  • Die Reihenfolge ist ein Vorschlag
  • Gerne darf ergänzt werden oder es passend für Euch und Eure Situation gestaltet werden

Und nun zum Gottesdienst:

1. Zusammenkommen und eine Kerze anzünden
2. Gemeinsames Gebet

Gott,
wir sind hier und wollen mit dir gemeinsam unseren Kindergottesdienst feiern. Danke, dass es uns zu Hause so gut geht.
Wir freuen uns auf die Zeit mit dir und deinen Geschichten.
Gott, schön dass du bei uns bist.
Amen

Oder

gemeinsames Kindergottsdienstgebet (Youtubelink)

3. Gemeinsam Singen (selbst oder mit Youtub-Video)

Wo zwei oder drei (Youtubelink)

4. Videopredigt:

Heute geht es um Ostern. Nicht den Osterhasen. Sondern den für uns wichtigsten Grund. Kinder fragen, was sie über Ostern wissen:
Jesus stirbt für uns und er steht von den Toten wieder auf.
Video – Die Ostergeschichte für Kinder (kann angeschaut, oder „nur“ angehört werden)

(Youtubelink)

5. Bastelaktion

Ausmalen / Bügelperlenbilder zum Thema Ostern machen → Bilder mit Kindern den Ostertagen zuordnen

6. Fürbitt-Gebet und/oder selber mit Kindern

Gott, hilf uns zu teilen, was du uns geschenkt hast.

Gott, hilf uns zu verbinden, was getrennt ist.

Gott, hilf uns zu lieben, was uns täglich begegnet.

Guter Gott, darum bitten wir dich… für uns und alle Menschen. Amen

7. Gemeinsam Singen (selbst oder mit Youtube-Video)

Gottes Liebe ist so wunderbar (Youtubelink)

8. Gemeinsam Kerze auspusten

Gemeinsam mit Kindern Ostern feiern – mit der Lichtsymbolik. Das Leben ist stärker als Tod und Leid und das Licht vertreibt die Dunkelheit. Hier eine Inspiration, wie Kindern diese Thematik nähergebracht werden kann und ihr euer eigenes Osterlicht gestalten könnt:

Verschiedene Ideen, ein Osterlicht zuhause zu gestalten (je nachdem, was ihr zur Verfügung habt):

  • Stumpenkerze, die mit Wachsstiften und Wachsplatten verziert wird
  • Kerze aus einer Bienenwachsplatte rollen
  • Altes Wachs im Wasserbad schmelzen, z.B. in einem alten Marmeladenglas und einen neuen Docht einfügen
  • Ein Marmeladen- oder Gurkenglas (oder eine Laterne aus Glas) gestalten mit Transparantpapierschnipseln, Fenstermal- oder Acrylfarben, Häkelband,… und eine Kerze/ein Teelicht hineinstellen

Text für die Kinder:

Du hast es sicher gemerkt: Es wird draußen immer heller: Und zwar morgens und abends. Die Zeit, in denen man bereits am Nachmittag das Licht einschalten muss, ist vorbei. Es ist Frühling!  Wunderbar, oder?  Die Blumen, die Bäume: Alle wächst, und die kahlen Äste werden langsam wieder grün. Es wird hell draußen und freundlich.

Jesus hat mal gesagt: „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ Was für ein Versprechen.

Am besten entzündet ihr euer Osterlicht am Ostersonntagmorgen, wenn noch alles dunkel ist. Lasst ruhig auch noch die Rollläden geschlossen. Du kannst beobachten: Eine kleine Kerze in einem dunklen Raum bringt dir schon so viel Licht, dass du dich problemlos zurechtfindest und nicht im Dunklen umherirren musst. Und genau das will Jesus für dich auch sein: ein Licht, damit du nicht im Dunklen sitzen musst, wo du vielleicht Angst hast, weil du nicht weißt, was um dich herum ist. Beim gemeinsamen Osterfrühstück mit der Familie wird euer Osterlicht bestimmt der schönste Tischschmuck sein.

Bild einer brennenden Kerze

Aktion Ostersteine – eine Anleitung

Was man dafür braucht:

  • Steine: überall zu finden
  • Farbe für die Steine: Acrylfarbe oder wasserfeste Stifte
  • Auf der Vorderseite: Was bedeutet Ostern für Dich? Was gibt Dir Hoffnung? Was möchtest Du in die Welt tragen?
  • Auf der Rückseite: ein Schlagwort (#hoffnunghamstern, #stärkeralsdertod oder Ostersteine)
  • Versiegelung: Acryllack bzw. Klarlack (!Achtung: Dämpfe!)
  • Und: Bitte nicht bekleben (Für die Umwelt)

Steine

Manchmal liegen sie einem im Weg, rutschen einem in den Schuh oder man stößt sich sogar den Fuß daran. Sie sind so oft einfach nervig. Auch an Jesus haben sich die Mächtigen seiner Zeit gestoßen. Er war ihnen unbequem. Deswegen beschlossen sie, ihn aus dem Weg zu räumen. Er wurde hingerichtet und begraben. Zu allem Überfluss wurde noch ein großer Felsen vor sein Grab geräumt. Er trennte Jesus von seinen Jüngerinnen und Jüngern und begrub ihre Wünsche, Hoffnungen und Träume. Drei Tage nach Jesu Tod am Kreuz machten sich drei Frauen auf dem Weg zum Grab. Sie wollten zu ihm, um an seinem Leichnam nach ihrem Brauch zu trauern. Abgrundtiefe Trauer, stille Verzweiflung lähmte ihre Gedanken. Dieser innere Stein war viel größer und schwerer als der vor dem Grab. Aber dann, als sie vor dem Grab angekommen waren, war der Stein weg! Die drei Frauen konnten es kaum fassen. Der schwere Verschlussstein war beiseite geschafft worden. Und in dem Grab fanden die drei Frauen nicht etwa einen toten Jesus. Stattdessen fanden sie neue Hoffnung. Jesu Tod war nicht das Ende, der Stein hat ihn nicht im Grab eingesperrt.

Das Osterevangelium nimmt uns mit in die Geschichte dieser Frauen hinein. Alle, die schon einmal mit einem schweren Schicksalsschlag fertig werden mussten, kennen den Stein, der sich in solchen Momenten auf sein Herz legt und einem sogar die Luft zum Atmen nimmt. Aber: Das Grab ist leer! Auch in Momenten der Hoffnungslosigkeit können wir uns darauf verlassen. Jesus hat für uns die Angst, das Leid und den Tod überwunden. Der beiseite geschaffte Stein vor seinem Grab wird so von einem Zeichen des Endes zu einem Symbol der Hoffnung. Genau dieses Zeichen soll nun durch die Welt wandern – in Form bunt bemalter Steine.

Viele Gemeinden machen bei der Aktion „Ostersteine“ mit. Auf der Rückseite finden Sie Schlagworte wie „#hoffnunghamstern“, „#stärkeralsdertod“ oder eben simpel: „Ostersteine“. Auch hier in Ingolstadt habe ich schon ein paar entdecken können. Ich werde mich an dieser Aktion beteiligen. Vielleicht haben ja auch Sie Lust darauf bekommen? Dann machen Sie doch mit! Ein paar Steine habe ich für Sie schon gesammelt. Sie können sich gerne ein schönes Exemplar aussuchen. Diese so entstehenden und entstandenen Ostersteine sind ein Zeichen der Hoffnung darauf, dass unsere Krise vorüber gehen wird. Wir sehen uns wieder, bald.

Bunt, laut und hoffnungsfroh!

Ihr Vikar
Joachim Ernst

Zwei bunte Ostersteine

Osterbasteleien

Du brauchst:

  • Schönes Papier
  • Watte oder Wolle
  • Schnur
  • Das war’s schon!

Und so geht’s:

  • Zunächst braucht ihr eine Schablone, damit eure Hasen alle gleich aussehen. Dazu zeichnet ihr entweder frei Hand einen Hasen-Umriss auf ein festes Papier oder Karton oder, falls euch das frei Hand schwer fällt, nehmt den Umriss von zwei unterschiedlich großen Kreisen und zeichnet diese leicht ineinander versetzt auf, der kleinere Kreis wird der Kopf, der größere der Körper. Jetzt müsst ihr nur noch die Ohren dran malen und ausschneiden.
  • Die Schablone zeichnet ihr auf schönes Papier auf und schneidet die Hasen dann aus, macht ruhig acht bis zehn Stück.
  • Jetzt brauchen die Häschen noch einen Bommelschwanz. Hierfür könnt ihr euch einen kleinen Pompom mithilfe einer Gabel basteln. Die Wolle ganz oft um die Gabel wickeln, dann mithilfe eines zweiten Stück Fadens in der Mitte zusammenbinden, von der Gabel herunterziehen und aufschneiden. Fertig!
    Wer’s eiliger hat, nimmt ein Stück Watte oder Schafswolle.
  • Nun muss das Ganze nur noch zu einer Girlande zusammengefügt werden. Dazu klebt ihr die Hasen mit etwas Abstand an eine Schnur, es eignet sich Heißkleber oder Tesa besonders gut.

Du brauchst:

  • Weißes festes Papier, auch Wellenpapier möglich
  • Gelbes Papier
  • Ein Stück Schnur oder Nylonfaden
  • Falls vorhanden: zwei Federn, zwei Wackelaugen, ein Stück oranges Papier

Und so geht’s:

  • Zeichnet ein großes Ei auf das weiße Papier. Damit es unten schön rund wird, könnt ihr einen kleinen Teller zur Hilfe nehmen. Das Ei ausschneiden und auf ca ein Drittel Höhe in Zackenform aufschneiden, so dass es aussieht, als sei es aufgebrochen.
  • Nun malt ihr auf das gelbe Papier einen kleinen Kreis als Kopf eines Kükens und noch ein Stück vom Körper. Ein kleines Dreieck aus orangem Karton – und schon hat unser Küken eine Nase.
  • Klebe jetzt Wackelaugen auf dein Küken. Wenn du keine daheim hast, dann mal ihm doch ein paar freundliche Augen.
  • Jetzt wird das Küken hinter das Ei geklebt und die Flügel aus Federn (oder Karton, sofern du keine hast) mit angebracht. Achte darauf, das Küken nur an die untere Hälfte des Eis zu kleben.
  • Die obere Eihälfte wird mit dünnen Fäden an die untere geklebt, die überstehenden Fäden bilden den Aufhänger.

Du brauchst:

  • Holz-Wäscheklammern
  • Weißes Papier
  • Rosa und schwarzer Stift

Und so geht’s:

  • Zeichne so viele Kreise, wie Du Wäscheklammern gestalten möchtest, auf das Papier und schneide sie aus.
  • Male ein Häschen-Gesicht auf jeden Kreis
  • Klebe je einen Kreis auf eine Seite einer Wäscheklammer. Mit dem rosa Stift kannst du nun noch die Ohren anzeichnen.

Tipp: Die Wäschklammern sind auch tolle Glasmarkierer/Platzkärtchen, wenn du unterschiedliche Farben für die Hasenköpfe verwendest oder auf die breite Seite den Namen schreibst

Wunderschöne Anhänger für Zweige aus dem Garten oder als Geschenkanhänger lassen sich ganz leicht aus Salzteig gestalten. Da die Anhänger schön flach sind, kann man die Anhänger/Ausstecherle auch sehr gut verschicken.

GRUNDREZEPT FÜR SALZTEIG:

  • 1 Tasse Salz
  • 2 Tassen Weizenmehl
  • 1 Tasse Wasser
  • evtl. ein TL Öl
  • evtl. Lebensmittelfarbe

ZUBEREITUNG SALZTEIG:

  1. Ihr müsst nur alle Zutaten in einer großen Schüssel zu einem geschmeidigen Teig kneten. Wenn ihr mögt, könnt ihr Lebensmittelfarbe hinzufügen.
  2. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und nach Belieben ausstechen (Hasen-Ausstecher oder ovale Form für Ostereier, Küken oder Osterlämmchen) oder mit den Händen formen.
  3. Wenn ihr Anhänger gestalten wollt, macht ihr ein Loch (mit einem Zahnstocher) in euer Werk.
  4. Anschließend lasst ihr den Teig an der Luft trocknen oder ihr backt ihn je nach Dicke 1-2 Stunden bei 60°C im Ofen und steckt einen Löffel in die Tür, damit die Hitze entweichen kann.
  5. Wenn der Teig von beiden Seiten trocken ist, muss der Teig noch 30-60 Minuten bei 140 °C Ober-/Unterhitze gebrannt werden.

Wenn der Teig abgekühlt ist, lässt er sich prima mit Acrylfarben, Glitzer, Perlen-Marker, Wackelaugen, Federn,…. gestalten. Die Anhänger noch auf ein schönes Band auffädeln.

Ihr bastelt gern mit Bügelperlen? Wunderbar, dann haben wir hier ein paar tolle Vorlagen zu Ostern für dich: Klick einfach hier!

Du brauchst:
• Eierkarton
• Halbe-dreiviertelte, ausgekochte Eierschalen (vom Backen oder vom Frühstücksei)
• Teelichter
• Watte
• Kressesamen
• Deko wie Blumen, Moos, Bast, Federn…

So geht’s:
1) Vom Eierkarton den Deckel und die Lasche abschneiden.
2) In jede Mulde kommt eine Eierschale, die unterschiedlich gestaltet wird, z.B.:
– als Kerze: mit Wachsgranulat oder -pulver oder einfach das Wachs eines Teelichts aus dem Alurahmen lösen
– als Vase: Wasser und Blümchen rein
– als Kressetöpfchen: einen Wattebausch hinein, anfeuchten und Kressesamen darauf verteilen
– als Pflanzentöpfchen: ein paar Steinchen unten hinein, als Schutz vor Staunässe, dann mit Erde auffüllen und einen Ableger (Grünlilie/Sukkulente/…) einsetzen
3) Außerdem könnt ihr in manche Mulden statt der Eierschalen auch Moos hineinlegen, bunte Ostereier, Schokoladeneier, ein Nestchen aus Bast, Federn, eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Viel Freude mit eurem schönen Oster-Tischschmuck!

Du brauchst:

  • Blaues, grünes und gelbes Papier
  • Ein oder zwei Wattepads
  • Wackelaugen, rosa Papier

Und so geht’s:

  • Schneidet das blaue Papier quadratisch zurecht. Nun klebt ihr zunächst die Sonne auf. Malt einen Kreis auf ein gelbes Papier, schneidet ihn aus und klebt ihn in eine Ecke der Karte. Alles was übersteht, wird abgeschnitten. Dann folgt die erste Schicht Gras. Dazu das grüne Papier auf etwa zwei Drittel des blauen Papiers zackenförmig zurechtschneiden und aufkleben.
  • Nun gestalten wir den Hasen. Dazu pflückt ihr ein Wattepad in der Mitte auseinander, schneidet von einer Hälfte den linken und rechten Rand ab und klebt es als Ohren oben auf die Karte. Mittig platziert ihr die andere Hälfte, dies wird das Gesicht des Hasen. Mit Wackelaugen und rosa Papier oder einfach mit Filzstiften gestaltet ihr das Gesicht.
  • Nun kommt noch ein Streifen grünes Papier (falls möglich in einem anderen Grünton), den ihr auf etwa ein Drittel Höhe zackenförmig zurechtschneidet, so dass der Kopf eures Osterhasen ein bisschen hervorlugt. Wenn ihr wollt, könnt ihr in eine Ecke noch ein kleines Osternest basteln und aufkleben.

Auch die Kleinsten können schon wunderbare Osterkarten basteln. Dafür brauchst du

  • Stabiles Papier/Karton
  • Buntes Papier
  • Schere
  • Kleber
  • Perlenmarker oder andere Buntstifte

So funktionierts:

  1. Überlege dir, ob du eine Klappkarte oder eine einfache Karte machen möchtest. Je nachdem schneidest du jetzt aus dem dickeren Papier deine Karte aus und faltest sie eventuell in der Mitte.
  2. Schneide aus deinem buntem Papier ein Ei aus. Am einfachsten tust du dir, wenn du unten einen Halbkreis malst (vielleicht kann ja ein kleines Glas als Schablone herhalten) und dann oben die Eiform fertig zeichnest.
  3. Klebe jetzt das Osterei auf deine Klappkarte.
  4. Im letzten Schritt gehts ans Verzieren: Außenrum tupfen, Knöpfe aufkleben, getrocknete Blüten, Schleifen, und und und.

Du brauchst:

  • Fotokarton
  • Flache Knöpfe

So geht’s:

Aus dem Fotokarton ein Klapp- oder Postkarte ausschneiden und ggf. falten. Dann die Knöpfe in Eiform aufkleben. Dabei kannst du mit den Farben spielen: zum Beispiel die Knöpfe farblich anordnen in Streifenform oder eine Grundfarbe wählen und nur einzelne Knöpfe in einer anderen Farbe einfügen, als wäre das Ei mit Pünktchen bemalt

Du brauchst:

  • gemustertes, buntes Papier
  • Fotokarton
  • Wolle/Watte

So geht’s:

1) Aus dem Fotokarton bastelt du eine Post- oder Klappkarte

2) Du zeichnest den Umriss eines Hasen auf das gemusterte Papier, schneidest ihn aus und klebst ihn auf die Karte

3) Nun musst du dem Häschen noch einen Bommelschwanz basteln: Entweder du machst einen kleinen Pompom aus Wolle mithilfe einer Gabel (die genaue Anleitung findest du oben bei der Osterhasen-Girlande) oder du klebst einen kleinen Watte- oder Schafswoll-Bommel auf. Fertig!

Du brauchst:

  • Fotokarton
  • gelbe Farbe (Wasserfarbe, Acryl oder Fingermalfarbe)
  • ein schwarzer und ein oranger Stift

So geht’s:

1) Bastel eine Post- oder Klappkarte aus dem Fotokarton

2) Setze beliebig viele Fingerabdrücke ungefähr in einer Reihe auf die Karte. Jeder Fingerabdruck wird ein Küken. Du kannst unterschiedliche Finger nehmen, um die Größen zu variieren oder jeder aus der Familie setzt einen Fingerabdruck drauf. Lass die Fingerabdrücke komplett durchtrocknen

3) Nun brauchen die Küken noch Augen, einen Schnabel, Füßchen und eine schwarze Linie, auf der sie alle sitzen. Fertig!